Orthopädietechnik

Das Leistungsangebot der Abteilung Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik umfasst sowohl die Anpassung konfektionierter, als auch die Fertigung von individuellen Hilfsmitteln aller Art in den Bereichen:

Sanitätsbedarf, Rehabedarf, Orthopädie Schwetzingen, Hockenheim, Wiesloch

Immer "up to date"

Die Fortschritte der Medizin und der Orthopädietechnik stellen an die Praktiker in der Werkstatt hohe Anforderungen. Für unsere ortho team-Fachleute steht fest, dass in Ausbildung und Praxis erworbenes Wissen nur die solide Basis für einen kontinuierlichen Lernprozess ist. Wir haben es uns deshalb zur Verpflichtung gemacht, regelmäßig Schulungen für alle Mitarbeiter durchzuführen. Nur so können wir unserem Anspruch gerecht werden, stets "up to date" zu sein.

Neue Materialien und innovative Techniken werden von ortho team kritisch erprobt. Gerade bei neuentwickelten Produkten spielt es eine große Rolle, frühzeitig Erfahrungen in der Gruppe auszutauschen und gezielte Verbesserungen vorzunehmen. So können unsere Kunden sicher sein, dass auch bei neuen Techniken eine gehörige Portion Erfahrung in die Arbeit eingeht.

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Knieexartikulations-Prothesen

Beschreibung/Indikationen

Die Knieexartikulation (throght-knee-amputation) wird dann druchgeführt, wenn ein kurzer Unterschenkelstumpf nicht mehr möglich ist. Auf Grund der anatomischen Voraussetzungen, funktionellen und kosmetischen Anforderungen kommen bei Knieexartikulationen nur Modular-Prothesen zum Einsatz. Der Stumpf ist im Muskelgleichgewicht, da die Adduktoren nicht durchtrennt wurden.

Die natürliche Gelenkfläche des Kniegelenkes bleibt erhalten, dadurch ist eine maximale Belastbarkeit des Stumpfes in der Regel möglich. Der lange Hebelarm ist auch günstig für die Führung der Prothese. Diese Fakten sind sowohl für geriatrische als auch für sportliche Patienten von Vorteil. Auf Grund der Länge des Stumpfes werden in der Regel polyzentrische Kniegelenkkonstruktionen verwendet.

Oberschenkel-Prothesen

Beschreibung/Indikationen

Für Oberschenkelamputationen, auch transfemorale Amputationen genannt, können Modular-Prothesen oder Prothesen in Schalenbauweise eingesetzt werden.

Wesentliche Neuerungen betreffen:

Patientenprofil, Stumpfverhältnisse und Therapieziel bestimmen die Auswahl der einzelnen Prothesenkomponenten. Dabei sind Kniegelenk und Prothesenfuß als funktionelle Einheit zu betrachten. Aber auch Schaftmaterial, Stumpfbettung und statischer Aufbau der Prothese in Verbindung mit zusätzlichen Komponenten wie Kniedrehadapter, Torsionsadapter oder Stoßdämpfungssysteme nehmen Einfluss auf den Charakter der Versorgung.

Die Modularprothese erhält durch eine Schaumstoffverkleidung ein weitgehend natürliches Aussehen. Junge und sportliche Patienten verzichten zum teil auf die kosmetische Verkleidung und erbringen mit speziell modifizierten Konstruktionen erstaunliche Leistungen im Behindertensport.

Unterschenkel-Prothesen

Beschreibung/Indikationen

Für Unterschenkel-Amputationen, auch transtibiale Amputationen genannt, kommen verschiedene Prothesenkonstruktionen zum Einsatz.

Grundsätzlich unterscheidet man die Unterschenkel-Kurzprothesen von der konventionellen Prothese mit Oberschenkelhülse und seitlichen Gelenkschienen, deren Bedeutung durch moderne Einbettungstechniken zurückgegangen ist.
Ihr Einsatz beschränkt sich auf Patienten mit:

Silicon-Haftsysteme, d.h. Silicon-Liner mit distaler Schaftverriegelung, erweitern die Versorgungsmöglichkeiten ebenso wie Gel-Liner aus Polyurethanen, die vor allem bei nochigen, narbigen und emfindlichen Stümpfen eingestezt werden. Die Unterschenkel-Kurzprothese lässt sich als Modlar-Prothese und in Schalenbauweise mit Gießharz herstellen. Bei der Anprobe werden die Vorteile der Modular-Bauteile für den dynamischen Prothesenaufbau genutzt. Bei der Gießharztechnik werden die Modular-Bauteile nach abgeschlossener Gehprobe ausgebaut.

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Prothesenschäfte für Unterschenkelprothesen

Beschreibung/Indikationen

Die Passform der Stumpfbettung hat für den Tragekomfort besondere Bedeutung. In der Anfertigung des Prothesenschaftes ist daher seitens des ortho team- Technikers eine individuelle Vorgehensweise erforderlich.

Die verschiedenen Systeme unterscheiden sich in der Bettung des Stumpfes und insbesondere in den jeweiligen Haftungsmechanismen der Prothesen am Stumpf selber. Dabei kommen:

  1. Unterschenkelschäfte aus Gießharz mit Weichwandinnentrichter und Kondylenbettung genauso zum Einsatz wie
  2. Unterschenkelschäfte mit Linerschaftsystem und distaler Arretierung (Verriegelungsmechanismus) mit und ohne Kondylenbettung sowie
  3. Unterschenkelschäfte mit Linern, Ausstoßventil und Kniekappe.

Bei den Linersystemen kann der ortho team-Techniker auf eine Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen und Materialien zurückgreifen. Bis hin zu individuell anpassbaren oder auch indiviuell herzustellenden Linern, um auf diesem Wege auch die meisten der so genannten "Problemstümpfe" opitmal zu versorgen. Um die Passform des Prothesenschaftes kontrollieren und optimieren zu können, hat sich der Einsatz von transparenten Testschäften bewährt.

Über die individuelle From der Versorgung berät Sie gerne Ihr ortho team.

Prothesenschäfte für Oberschenkel-Prothesen

Besondere Bedeutung für Qualität und Tragekomfort der Prothese besitzt die individuelle Stumpfbettung. Sie ist verbindendes Element zwischen dem Körper des Amputierten und der Prothese.

Neben der Aufnahme des Stumpfvolumens sind von der Oberschenkelstumpfbettung drei grundsätzliche Aufgaben zu erfüllen:

Die arterielle, venöse und lymphatische Zirkulation darf nicht beeinträchtigt werden. Ansonsten würden z.B. bei "Gefäßpatienten" kaum lösbare Probleme auftreten.

Heute ist die so genannte längsovale, tuberumgreifende (auch CAT-CAM-Schaft genannte) Stumpfbettung, die zur Zeit anatomisch und biomechainsch günstigste Variante der Schaftgestaltung. Diese kann je nach Konstitution, Körperbau und Stumpfverhältnissen von Fall zu Fall sehr große Varianzen aufweisen. Um eine möglichst optimale Passform zu erreichen, wird dieses Ziel durch den Einsatz durchsichtiger Testschäfte im Fertigungsprozess kontrolliert und optimiert.

Hinweise und Informationen erhalten Sie von den ortho team Fachkräften unseres Hauses.

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Prothesentechnik im Behindertensport

Viele sportliche Leistungen sind erst durch besondere Prothesenkonstruktionen möglich, z. B. der Einsatz von speziell geformten Carbonfederfüßen, die nur zum Sprinten oder Springen eingesetzt werden können und mit denen normales Gehen nicht möglich ist. Andererseits können auch serienmäßige Kniegelenke mit Hydraulik und Carbonfederfüßen verwendet werden und durch einen speziellen Prothesenaufbau auf die Sportart abgestimmt werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht durch Modifikation und Ergänzungsteile, eine normale Prothese sporttauglich zu gestalten. Bei allen Versorgungen sollten die Vorstellungen des Athleten und seine individuellen Möglichkeiten im Vordergrund stehen.

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Orthetik

Eine Orthese ist eine Korrekturhilfe in Form eines äußeren Stützapparates. Es sind Funktionshilfen im Sinne eines korrigierenden Einsatzes, die das vorhandene Körperteil in Form und Funktion ergänzen.

Heutzutage steht eine große Auswahl von Orthesen zur Verfügung:
für die Finger, die Halswirbelsäule, den Ellenbogen und das Handgelenk. Ebenso wie für das Sprunggelenk. Ebenso wie für das Sprunggelenk, das Knie und die Halswirbelsäule.

Die Anpassung einer Orthese ist aufwändig und muss immer von einem Fachmann/-frau vorgenommen werden. Moderne Orthesen sind leicht,haben ein sprotliches Aussehen und sind häufig mit Klettverschlüssen versehen. Sie können - nach genauer Anleitung - vom Patienten selbstständig angelegt werden. Ebenso sind spezielle Fertigungen wasserfest.

Mit dem Arzt wird entschieden, ob eine konfektionierte Orthese denk Anforderungen genügt oder eine indiviuelle Orthese angefertigt werden muss.

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Orthopädische Einlagen

Eine individuelle Fußbettung für den Schutz Ihrer Füße. Es gibt heute orthopädische Einlagen-Systeme, die modernste Technologien der Kunststoffverarbeitung umsetzen. Wirksame Materialkombinationen, die Stütz- und Polsterfunktion in sich vereinen sind der Kern dieser Technologie. Wir sind in der Lage, diese ganz besonderen Materialeigenschaften auf Ihre individuelle Versorgung abzustimmen und so allerbeste Resultate zu erielen.

Indikation

Vom entzündlichen Spreizfuß, auch mit Knick-Senk-Fehlstellungen oder Fersensporn, bis zum neuromathischen Fuß oder Diabetes mellitus. Einlagen lassen sich für unterschiedlichste Bedürfnisse indiviuell patientengerecht und schnell herstellen.

Über ein kostenfreies computergestützes Druckmessverfahren erhalten Sie bei uns die bestmögliche Versorgung für Ihre Füße.

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